Intergenerativer Filmwettbewerb
Tipps und FAQ

FAQ

Hier wollen wir versuchen, häufig gestellte Fragen (frequently asked questions, kurz FAQ) im Vorfeld zu beantworten. Außerdem geben wir kleine Hilfestellungen zum Videodreh und nützliche Links. Diese Rubrik soll im Verlauf des Wettbewerbes noch wachsen, daher freuen wir uns über Anmerkungen und Erweiterungen per Mail an zwischenspiel@stattbau.de

Allgemeines

Was für Filme haben Gewinnchancen?

Alle. Für die Umsetzungsart gibt es keine Beschränkungen. Im Gegenteil – Experimente sind erwünscht!

Welche technischen Anforderungen gibt es?

Keine! Für die Zulassung zum Wettbewerb ist es egal, ob ihr mit einer professionellen HD-Kamera oder mit eurer alten Super-8 filmt. Und was Smartphone-Videos angeht- die sind ausdrücklich erwünscht! Genauso freut sich die Jury über anspruchsvoll produzierte Kurzfilme von jungen und alten Filmemachern.

Wie kann man das Thema verstehen?

Das Thema lautet „Miteinander der Generationen“. Es sollte sich entweder im fertigen Video finden, oder in einer Teamarbeit hinter der Kamera, oder beides. Es gibt also viele Möglichkeiten: Ein Schüler führt ein Interview mit seiner Oma, eine Schulklasse macht einen Trickfilm übers Fahrradfahren mit einem Altenheim, ein junger Filmemacher macht sich allein Gedanken über die Lebensbedingungen älterer Migranten aus Bulgarien (oder anders herum?) und setzt dies filmisch um, eine altersgemischte Theatergruppe lässt ihren Auftritt aufnehmen und schneiden… und so weiter und so fort. Ihr habt bestimmt noch mehr Ideen zum Thema. Je mehr man im Film sehen kann, wie die Generationen zusammen „spielen“, desto besser. Das kann auch heißen, dass ihr an eure Gemeinschaftsarbeit einen kleinen Abspann zur Erklärung eurer Arbeitsweise anhängt – sehr schön. Dieser Clip sollte jedoch in der Länge nicht mit eurem Hauptprojekt konkurrieren.

Gruppenprojekt oder Einzelarbeit?

Gruppenarbeit ist keine Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb, ihr könnt also auch gerne ganz allein ein Projekt einreichen, solange es das Thema berücksichtigt.
Gruppenarbeit hat viele Vorteile- Drei Köpfe haben mehr Ideen als einer und die Vorbereitung und Umsetzung eines Videos fällt in der Gruppe leichter, weil man die Arbeit teilen kann. Das verändert sich natürlich mit zunehmender Gruppengröße, wenn jeder überall mitreden und mitarbeiten will. Wir empfehlen euch deshalb, eure Gruppe etwa auf 7 Personen zu beschränken. Seid ihr mehr, ist das auch kein Problem, es erfordert nur eine
bessere Organisation. Zum Beispiel kann man Kleingruppen aus jeweils 4 Leuten bilden. Je eine Gruppe kann sich dann mit dem Drehbuch, den Kostümen, den Drehorten oder dem Schnitt befassen.

Warum gibt es als Preis „nur“ Geld?

Bei einem Videowettbewerb würde es sich doch anbieten, eine professionelle Kameraausrüstung als Preis zu vergeben, oder Kinokarten?
„Zwischenspiel“ richtet sich vor allem an Laien, die vielleicht gar nicht vorhaben, eine weitere Filmkarriere zu verfolgen. Unser Ziel ist es, möglichst viele verschiedene Beiträge zu erhalten, von möglichst vielen verschiedenen Leuten. Deshalb gibt es als Preis Geld – weil damit jeder etwas anfangen kann, von der Schulklasse bis zum Altenheim. Außerdem könnte es passieren, dass aufgrund der Qualität der Beiträge Plätze mehrmals besetzt werden und man den Preis dann ganz einfach aufteilen kann.

Urheberrecht: Wem gehört der Film am Ende?

Der Film gehört später allen, die daran mitgewirkt haben. Das Urheberrecht verbleibt also bei Euch. Für den Wettbewerb und die Arbeit der Netzwerkagentur GenerationenWohnen behalten wir uns das Recht vor, den Film zu nutzen. Das heißt: Eine öffentliche Vorführung auf dem Fest der Nachbarn, die Ausstrahlung auf ALEX TV und die Arbeit der Netzwerkagentur. Für alles weitere – also Werbezwecke o. Ähnliches- werdet ihr erneut um eure Zustimmung gebeten.

Technik

Schnittprogramme:

Ein für Anfänger geeignetes Schnittprogramm ist der Windows Movie Maker, der kostenlos ist.

Länge:

Was man in 10 Minuten sagen kann, kann man auch in 5 Minuten sagen. Bitte überschreitet die vorgegebene Zeit von 5 Minuten nicht, sonst kann man die Videos später nur schwer vergleichen.

Welche Sprachen sind erlaubt?

Die Jury und das spätere Publikum sind wahrscheinlich vor allem deutsch-sprachig. Ihr könnt eure Videos auch auf anderen Sprachen drehen, wenn ihr Untertitel einfügt. Natürlich könnt ihr auch einen Stummfilm abgeben.

Sound:

Hintergrundmusik und Ton
Im Fernsehen werden Beiträge oft mit mehreren Songs pro Szene unterlegt, was die Dynamik erhöhen soll, damit der Zuschauer nicht wegschaltet. Für eure Filme braucht ihr euch nicht am Fernsehen orientieren – zu viel Musik kann einen schönen Kurzfilm kaputt machen. Lasst deshalb einfach eure Bilder sprechen .
Wenn Ihr euch für einen Film mit Musik entscheidet, achtet darauf, ob die verwendeten Lieder Lizenzfrei sind. Die meisten Künstler (oder deren Plattenfirmen) verlangen eine hohe Lizenzgebühr, wenn ihre Lieder für öffentliche Zwecke genutzt werden. Wir möchten eure Videos allerdings mindestens einmal öffentlich zeigen – bei der Preisverleihung oder auf ALEX TV- darum solltet ihr solche Lieder nicht verwenden. Eine Alternative sind lizenzfreie Lieder, die auf verschiedenen Internetplattformen angeboten werden. Oder verwendet Musik von Musikern, die ihr kennt und persönlich fragen könnt wie eurer Schulband oder eures Musiklehrers oder eurer Nachbarin….

Grundlagen der Filmtechnik

Ihr braucht keine technischen Meisterwerke abzuliefern. Probiert einfach herum. Grundsätzlich gilt: Beim Schneiden fällt viel Material weg, deswegen muss man mehrere Sekunden Vor- und Nachlauf für jede Szene aufnehmen. Und was den späteren Film und auch das Drehen selber interessanter macht, sind die Perspektivwechsel.